
Ziel:
Durch die Nadelmethode erhaltet ihr schnell einen Überblick über die wichtigsten Orte, Wege und Straßen eurer Gruppe in der Stadt. Gleichzeitig könnt ihr hiermit einen Überblick gewinnen, welche Orte, Wege und Straßen eure Gruppe meidet.
Mit der Methode könnt ihr also Orte, Wege und Straßen der anderen Teilnehmenden in eurer Stadt kennenlernen, oder ihr könnt sie mit der Methode Stadtteilrundgang“ kombinieren: Mit der Nadelmethode könnt ihr die von euch genutzten und gemiedenen Orte, Wege und Straßen markieren, die ihr später als Route für euren Stadtteilrundgang nutzen könnt (vgl. Deinet/Krisch 2005, S.150f.).
Durchführung:
Zunächst legt ihr eine Karte von eurer Stadt oder eurem Stadtteil für alle sichtbar aus. Dann markiert ihr mit Nadeln alle Orte, an denen ihr gerne Zeit verbringt. Dies können Spielplätze,Sportanlagen, Kinder- und Jugendzentren und vieles mehr sein. Ihr könnt auch wichtige Wege, Abkürzungen, Schleichwege und Straßen markieren, die ihr täglich nutzt. Neben den positiven Orten, Wegen und Straßen markiert ihr auch Orte, Wege und Straßen, die ihr meidet (vgl. Deinet/Krisch 2005, S.150f.).
Für die guten oder positiven Orte, Wege und Straßen könnt ihr beispielsweise Stecknadeln in grün oder einer anderen Farbe nutzen. Für die schlechten oder negativen Orte, Wege und Straßen könntet ihr zum Beispiel rote Stecknadeln verwenden. So entsteht nach und nach eine Karte mit den von euch gerne besuchten und genutzten und den von euch gemiedenen Orten, Wegen und Straßen (vgl. Deinet/Krisch 2005, S.150f.).
Gruppengröße
Zielgruppen
Vorhaben
Orte
Dauer
Methodentyp
Stadtkarte, unterschiedlich farbige Stecknadeln oder Klebepunkte
Literaturhinweis: Deinet, Ulrich/Krisch, Richard (2005): Konzepte und Methoden zum Verständnis der Lebensräume von Kindern und Jugendlichen. In: Marlo Riege/Herbert Schubert (Hrsg.), Sozialraumanalyse: Grundlagen-Methoden-Praxis, Köln, S. 145-158.
Bild
Aksonat Uanthoeng (Pexels)
Text
Servicestelle Partizipation Düsseldorf