
Das Planspiel braucht eine soziale Komponente. Es braucht eine simulierte Lebensrealität, ein System, in dem das Spiel stattfinden kann.
Es braucht eine Rollenzuweisung, in dem jede mitspielende Person eine ihr zugewiesene Rolle spielt . Rolleninhalte können sich im Spielverlauf ändern (Spieldynamik). Ein Planspiel braucht eine Spielstruktur und Spielregeln. Sie beinhalten die Rollenspielbeschreibungen und den Spielaufbau und den damit verbundenen Ablauf. Den Mitspielenden dient es als (Spiel-)Orientierung.
Mit den Komponenten Spielstruktur + Spielregel können die Spielleitung und die Mitspielenden den inhaltlichen Ablauf des Spiels gestalten.
Spielgestaltung und Planung (Ablauf der Handlungsschritte):
1. Spielthema erarbeiten.
2. Spielideen sammeln mit „realem“ Bezug zum Thema. Wie kann ich etwas spielerisch in den Spielprozess einbinden?
2. Spielablauf (Rollen, Rahmenbedingungen, Spielaufgabe und -ziel bestimmen)
3. Auswertung und Reflexion
Beispiel einer Spielentwicklung: „Das Experiment# un_gerecht“ zum Thema: Demokratie und Gerechtigkeit : https://aba-fachverband.info/un_gerecht-ein-experiment/
Gruppengröße
Zielgruppen
Vorhaben
Dauer
Methodentyp
Ein oder merhre Räume
Insbesondere für Kids ab 12 Jahren und Jugendliche ist das Planspiel eine besonders gute Methode, um thematisch zu arbeiten und für ein Problem zu sensibilisieren.
Die Anzahl der Spielleiter*innen hängt vom Umfang des entwickelten Spiels ab. Erfahrungsgemäß werden 3-6 Spielleiter*innen benötigt
Bild
Pixabay (https://www.pexels.com/photo/clear-light-bulb-355948/)
Text
Ralf Brinkhoff, Spielpädagoge