
1. Ein Thema ausdenken
a) Welches Thema soll spielerisch bearbeitet werden
b) Was spricht die Zielgruppe an oder ist gerade aktuell
c) Welches Thema soll spielerisch reflektiert werden (Empathie schaffen)
2. Einfälle zum Thema aufschreiben
a) Brainstorming (Ideen sammeln)
Beispiel: Mitbestimmung bei der Planung und Gestaltung eines neuen Jugendtreffs:
Was passiert alles: Teilnehmende treffen und begrüßen sich, Teilnehmende besuchen besondere Orte, Teilnehmende müssen Entscheidungen treffen, Teilnehmende tauschen ihre Erfahrungen aus
3. Die Spielgeschichte gestalten
Spielgeschichte als Animation zum Mitspielen (Spielleitung nimmt Rolle ein und agiert entsprechend dem Thema z.B. Politiker*in, Bürgermeister*in, Interessenvertreter*in für die Jugend – geschickt aus dem Bundesministerium usw.)
4. Spiele in eine Struktur bringen (Ablauf planen)
Aus den Einfällen zum Thema werden Spiele entwickelt (Kooperationsspiele, Diskussionsspiel, darstellende Spiel…… Sie werden in eine logische Reihenfolge gebracht (Begrüßung, Meinungsaustausch etc.)
5. Organisation planen (MitarbeiterInnen, Material, Probleme, Spieldauer Reservespiele...)
Eine Spielkette sollte von 1-2 Spielleiter*innen durchgeführt werden. Dabei können sie sich als Team in der Durchführung der Spiele abwechseln. Es sollte darauf geachtet werden, dass ein fließender Spielübergang gewährleistet ist (Spielgeschichte). Das fördert die Kurzweiligkeit im Spielgeschehen. Zum Abschluss sollte eine Reflexion zum Thema stattfinden, die durch die Spiele und deren Inhalte angeregt wurde.
Wie geht es euch? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Woher kamen die verschiedenen Ansichten und Meinungen? Gab es Situationen, in denen ihr euch unwohl gefühlt habt?
Die Auswertung bezieht sich immer auf die Spieldynamik und den Beobachtungen der Spielleitung (Ich habe beobachtet, dass einige sich ganz anders verhalten haben….. ich habe beobachtet, dass ihr bei diesem Spiel als Gruppe nicht einer Meinung gewesen seid… usw.)
Gruppengröße
Zielgruppen
Vorhaben
Dauer
Methodentyp
Das hängt von den Spielen ab; es sollte ein Raum mit Bewegungsmöglichkeit vorhanden sein.
In der Regel bieten sich thematisch aufgebaute Spielketten für das Alter ab 8 Jahren an. Sie können mit einem pfiffigen Titel auch sehr gut für Jugendliche eingesetzt werden. Für Fortbildungen mit Fachkräften eignen sie sich zum Einstieg in ein Thema .
Text
Ralf Brinkhoff Spielepädagoge