
Entscheidungen mit Kindern zu treffen, kann schwierig sein. Gerade wenn es viele sehr unterschiedliche Meinungen gibt. Erst wird gestritten und dann abgestimmt. Am Ende ist immer jemand traurig oder wütend. Doch das muss nicht sein. Kitagruppen können mit ihren Kindern andere Wege gehen. Auch Kita-Teams können Entscheidungen so treffen, dass das Team damit zufrieden ist und die einzelnen Mitglieder sich an der Umsetzung der Entscheidung dann auch beteiligen. Wir haben extra für die Kita eine Idee entwickelt und nennen sie den “Igeltraum”, basierend auf der Methode des Systemischen Konsensierens.
Wie das geht:
Mit Bausteinen, mit Fingern, mit Ringen – es gibt viele Wege das Systemische Konsensieren für Kinder erlebbar zu machen. Nach einer kurzen Eingewöhnung verstehen sie es intiutiv und haben richtig Lust darauf. Je nach Art der Entscheidung kann die Methode ganz schnell oder mit viel Zeit angewandt werden. Immer aber ist die Entscheidungssituation fair, partizipativ und macht Freude.
Ein Beispiel:
Wo will die Kitagruppe hingehen? Zum Wasserspielplatz, in den Garten oder in den Wald? Jedes Kind soll zu jedem Vorschlag zeigen (mit Bausteinen, mit Fingern, mit angedeuteten Bauchschmerzen) wie stark es den jeweiligen Vorschlag nicht möchte (wir nennen das Widerstand). Der Vorschlag, der am wenigsten Widerstand erzeugt, wird angenommen.
Wir arbeiten hier gerne mit dem Igel. Der stellt seine Stacheln auf, wenn er etwas gar nicht mag oder legt sie an, wenn er sehr einverstanden ist. Der Vorschlag, mit dem es der Igelfamilie am besten geht, wird angenommmen.
Gruppengröße
Zielgruppen
Vorhaben
Orte
Dauer
Methodentyp
https://www.konsenslotsen.de/zielgruppen/kitas-mit-dem-igeltraum/